Fast die Hälfte aller Neueingestellten hat einen befristeten Arbeitsvertrag

  • Rund 45 Prozent aller neu abgeschlossener Arbeitsverträge waren im Jahr 2011 befristet (2001: 32 Prozent).
  • „60 Prozent mehr befristete Jobs seit 2001“.
  • „Die Chance, dass aus einem befristeten Job ein Dauerarbeitsplatz wird, liegt … bei etwa 50 Prozent.“

Quelle: Artikel in der ZEIT, siehe auch TAZ, Hannoversche Allgemeine Zeitung oder Spiegel. Die Angaben stützen sich auf Auswertungen des IAB-Panels durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In Auftrag gegeben wurde die Analyse von Bündnis90/Die Grünen. Gesetzlich ist derzeit eine Befristung auf maximal zwei Jahre „ohne Sachgrund“ möglich. Die Grünen fordern, diese Regelung zu streichen. Die SPD und die DGB-Gewerkschaften, z.B. die IG Metall, fordern dies ebenfalls.… Mehr lesen...

Kapital gewinnt, Arbeit verliert.

Dax-Konzerne verwöhnen nur ihre Aktionäre“ – „Das Nachsehen haben die Arbeitnehmer“. So schreibt es das Handelsblatt, das man beim besten Willen nicht zu den kapitalismuskritischen Blättern zählen kann.

Um was geht es? Die Dax30-Konzerne schütten 27 Milliarden Euro an ihre Aktionäre aus. Das ist eine der höchsten Ausschüttungen in den letzten Jahrzehnten. Zitieren wir nochmal das Handelsblatt:

„Während die Dax-Konzerne ihre Dividenden in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 87 Prozent erhöht haben, stieg der Personalaufwand nur um zwölf Prozent. … Grund für den maßvollen Anstieg des Personalaufwandes sind geringe Lohnsteigerungen in Deutschland, vor allem aber die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins billigere Ausland. … Nur bei acht der 30 Dax-Unternehmen ist der Personalaufwand im vergangenen Jahrzehnt stärker gestiegen als die Ausschüttung, darunter Daimler, die Deutsche Bank und die Telekom.“

Auch die Erklärung dafür, warum der Personalaufwand reduziert werden konnte, liefert das Handelsblatt:

„Möglich wurde das, weil sie

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International Bulletin & E-Journal of International and Comparative Labour Studies

Adapt is pleased to announce the fifth issue of its new, free and open access International Bulletin.

The International Bulletin, together with our newly released website www.adaptbullettin.eu and the E-Journal of International and Comparative Labour Studies are intended to provide an open arena for the promotion and exchange of ideas, information and relevant documents, in order to contribute to build the future of work together.

Enjoy the read. – Chris Leggett | Michele Tiraboschi | READ THE BULLETIN

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