Mitbestimmung bringt Unternehmen mehr Fortschrittsfähigkeit

Demokratie und Fortschrittsfähigkeit

Demokratische Gesellschaften sind fortschrittsfähiger (zum Konzept der Fortschrittsfähigkeit siehe Anmerkung 1 am Textende) als nicht-demokratische. Sie sind lernfähiger; ihnen gelingt es besser, den Bedürfnissen ihrer Mitglieder gerecht zu werden. Der Erfolg von Gesellschaften lässt sich genau daran festmachen: inwieweit es ihnen gelingt, langfristig die Bedürfnisse aller ihrer Mitglieder zu befriedigen. Demokratien weisen bestimmte Grundstrukturen auf. So ist der Abstand zwischen den politisch steuernden Eliten und den „Bürgern“ geringer als in Nicht-Demokratien. Macht, materielle Ressourcen und Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung sind weniger ungerecht verteilt. Wahlen sind ein zentraler Mechanismus der Ausbalancierung von Machtverteilungen. Zu einer Entscheidung über gesellschaftliche Veränderungen zu kommen, dauert in Demokratien wegen der geringeren Machtkonzentration möglicherweise länger als in nicht-demokratischen Gesellschaften. Allerdings sind demokratisch gefällte Entscheidungen leichter umzusetzen, da sie von einem größeren Teil der Mitglieder getragen werden. – Ich gebe zu, dass dies eine recht grobe und idealtypische Skizze ist, aber im Großen und Ganzen … Mehr lesen...

Economic theories… things happen

Economic theories explained in about 3 minutes by Yoram Bauman, http://www.standupeconomist.com.

Of couse he has a PhD in economics…

  [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=TypWtZYLCF8&list=UUWNVDDLiexqiHNULPQ3kGxg&index=1&feature=plcp]

Some explanations here: http://www.economistsdoitwithmodels.com/2012/03/05/st-happens-even-in-economics/

More videos here: http://www.youtube.com/user/yorambauman

I came across all this by a post on http://anticap.wordpress.com/2012/03/06/st-happens/, thanks, David F. Ruccio.

OK, sometimes we don’t have to make jokes about economic theory, we laugh directly about it…… Mehr lesen...

Blue Jeans? No?

White Jeans? – No! Black Jeans? – No! Oh Bluejeans – Yeah!“ Dieses Loblied auf die Blue Jeans sang so oder ähnlich Edgar Wibeau in dem Stück „Die neuen Leiden des jungen W.“ von Ulrich Plenzdorf. Leider ist kein Yeah angebracht, wenn wir uns die Arbeitsbedingungen der Arbeiter in den Jeans-Fabriken ansehen. Die großen Firmen lassen vor allem in China fertigen und beuten die Arbeiter aus. Ausbeutung meint hier auch die Ausbeutung der Körper. Die Arbeit macht krank, nicht selten todkrank.

Die Dokumentation des NDR „Der Preis der Blue-Jeans“ führt die inakzeptablen Bedingungen so plastisch vor Augen, dass man sich erneut die Frage stellen muss, ob man mit gutem Gewissen Jeans kaufen kann und welche Marken überhaupt unter akzeptablen Bedingungen produziert werden. Eins ist klar: Künstlich „gealterte“, d.h. gebleichte und gesandstrahlte Jeans sollte man nicht kaufen.

Die Dokumentation des NDR „Der Preis der Blue-Jeans“ … Mehr lesen...