Mitbestimmung im Arbeitgeberlager nicht mehr strittig?

“Topmanagerinnen und Topmanager sowie Unternehmerinnen und Unternehmer äußern sich häufig positiv über die gesetzliche Mitbestimmung der Beschäftigten. Dies erweckt den Eindruck, dass auch diese sozialen Gruppen die Mitbestimmung akzeptieren. … Ich behaupte dagegen, dass viele Akteure der Kapitalseite (vielleicht sogar eine Mehrheit) Mitbestimmung keineswegs akzeptieren.” (https://vhbonline.org/ueber-uns/100-jahre-vhb/100-schlaglichter-der-bwl/mitbestimmung) (Ausführlicher hier: Nienhüser, Werner (2016): Mitbestimmung der Arbeitnehmer – Widersprüche in einem umkämpften sozialen Feld. In: Peter Finzer, Peter Kadel und Wolfgang Weber (Hg.): Partnerschaft im Betrieb. Zur Erinnerung an Eduard Gaugler. Mannheim: Forschungsstelle für Betriebswirtschaft und Sozialpraxis e.V., S. 53–66).

“Mehr Demokratie in der Wirtschaft. Die Entstehungsgeschichte des Mitbestimmungsgesetzes von 1976”

Zur Geschichte der Mitbestimmung – da gibt es viel zu lesen. Ich kenne nur einen Teil der umfangreichen Literatur und will hier lediglich einen Text nennen, den ich jüngst wieder zur Hand genommen habe und der kostenlos online erhältlich ist:

Lauschke, Karl (2006): Mehr Demokratie in der Wirtschaft. Die Entstehungsgeschichte des Mitbestimmungsgesetzes von 1976. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. (abgerufen am 9.2.2022)

Selbstverständlich gibt es viele weitere gute und wichtige Arbeiten. Allein auf der Webseite von Karl Lauschke (auf der Webseite des Hauses der Geschichte des Ruhrgebiets) findet man etliche interessante Titel. Die Hans-Böckler-Stiftung stellt ebenfalls Informationen und Literaturlisten zur Verfügung. Ich werde ggf. von meinen weiteren Lektüren berichten und hier ergänzen.