Handbuch „Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland“ – neue Auflage

Das Handbuch „Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland“ ist in neuer Auflage bei Springer VS erschienen. Hinzuweisen ist hier auch auf die mit den Buch verknüpfte Webseite der Autoren www.sozialpolitik-aktuell.de, auf der die Grafiken und Tabellen des Buch laufend aktualisiert werden.

(Quelle des Bildes: https://www.springer.com/de/book/9783658062484)

„Das zweibändige Handbuch des Autorenteams Bäcker/Naegele/Bispinck informiert mit 1200 Seiten und über 300 Grafiken und Tabellen über die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland und die zentralen sozialen Problemlagen. In 12 Kapiteln werden die Maßnahmen, Leistungen und Einrichtungen des sozialstaatlichen Systems ausführlich vorgestellt und bewertet. Wir thematisieren jeweils auch die künftigen Herausforderungen und Lösungsperspektiven in den verschiedenen Feldern der Sozialpolitik und des Sozialstaates:

  • Sozialpolitik und soziale Lage
  • Ökonomische Grundlagen und Finanzierung
  • Einkommen
  • Arbeitsbeziehungen
  • Arbeit und Arbeitsmarkt
  • Qualifikation
  • Arbeit und Gesundheit
  • Gesundheit und Gesundheitssystem
  • Pflegebedürftigkeit und Pflege
  • Familie und Kinder
  • Alter
  • Soziale Dienste

Auch die kommunale und wohlfahrtsverbandliche Sozialpolitik sowie der Stellenwert von Selbsthilfe und Ehrenamt werden umfassend berücksichtigt. Das gilt gleichermaßen für die sozialpolitischen Regelungen, wie sie zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in Tarifverträgen vereinbart werden.

Daten können sehr schnell veralten; dies zeigt insbesondere die Corona Krise. Zudem unterliegt kaum ein anderer Politikbereich so starken Veränderungen wie die Sozialpolitik. Um gleichwohl das Handbuch aktuell zu halten, sind die Abbildungen und Tabellen durch einen QR-Code mit dem Internet-Portal www.sozialpolitik-aktuell.de verknüpft. In der elektronischen Fassung reicht ein Klick und im gedruckten Buch ein Scannen mit einer QR-App – und schon ist man bei der jeweils aktualisierten Fassung. Auch über die sozialpolitisch relevante Gesetzgebung wird dort aktuell informiert.“ (Email-Mitteilung der Autoren v. 24.7.2020)

Mehr Informationen (auch zu den Bezugsmöglichkeiten) finden Sie hier:
https://www.springer.com/de/book/9783658062484

 

„Arbeit im Kapitalismus – Corona als Transformationsbeschleuniger?“ Diskussionsveranstaltung mit Stefanie Hürtgen, Ronald Hartz, Carolin Mauritz und Werner Nienhüser auf der Sommerakademie von Attac 2020

Quelle: https://www.attac.de/sommerakademie/start/

Die Sommerakademie von Attac findet dieses Jahr online statt. Jede/r kann an  den vielen Veranstaltungen kostenlos online teilnehmen. 

Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto:

„System change! Aber wie?“

Ich erlaube mir, auf eine Veranstaltung hinzuweisen, an der ich beteiligt bin.

Arbeit im Kapitalismus – Corona als Transformationsbeschleuniger?

mit den Organisator*innen Carolin Mauritz und Prof. Dr. Werner Nienhüser sowie den Referent*innen Dr. Stefanie Hürtgen und PD Dr. Ronald Hartz
Sonntag, 19. Juli 2020 – 10 Uhr

„„There is a crack in everything / That’s how the light gets in”. Dieses Zitat aus dem Lied und Gedicht „Anthem“ von Leonard Cohen trifft einen Aspekt der gegenwärtigen Krise: Die Corona-Pandemie zeigt die Risse im System der kapitalistischen Arbeitsorganisation, sie erhellt Probleme, Schwachstellen, Risse werden sichtbar. Die Risse verschwinden aber nicht dadurch, dass sie sichtbar werden. Wir müssen etwas dafür tun – das System reparieren, umbauen, neu aufbauen.Mit zwei Expert*innen soll über die folgenden Fragen gesprochen werden: Welche Veränderungen für die Organisation von Arbeit hat die Pandemie bewirkt; welche Probleme (Risse) sind sichtbar geworden? Ist (auch über Naheliegendes, wie vermehrtes Arbeiten im Home Office hinaus) etwas Neues entstanden, was sich zu bewahren und zu verstärken lohnt? Gibt es negative Entwicklungen, gegen die wir etwas tun müssen? Wie schätzen die Referent*innen die langfristige Entwicklung der Organisation von Arbeit ein?

In dem Gespräch sollen auch die Differenzen zwischen Beschäftigtengruppen und die internationale Arbeitsteilung in den Blick genommen werden: Die Organisation von Arbeit in der Fleischwirtschaft unterscheidet sich von der in Architekturbüros und Hochschulen. Wenn Primark und Co. weniger Wegwerf-T-Shirts einkaufen, verlieren in Bangladesch Arbeiter*innen ihre Ernährungsgrundlage. Schließlich wird gefragt: Was ist zu tun? Spätestens bei dieser Frage ist auch die nach den Machtverhältnissen zu stellen.“ (Direkte Einwahl hier: https://vk.attac.de/b/han-wtv-447)