“Wie gefährlich ist Demokratie für Unternehmen?” – Vorschau auf eine Veranstaltung der AfA Bonn-Beuel

Vortragen werde ich meinen Vorschlag, Betriebsräte gesetzlich verpflichtend zu wählen, siehe dazu meinen Beitrag hier auf diesem Blog mit weiteren Verweisen. Es gibt seit einiger Zeit einen Vorstoß der LINKEN in diese Richtung, siehe dazu meinen Beitrag ebenfalls auf diesem Blog.

Das Foto des Plakats habe ich von der Facebook-Seite des Veranstalters, daher verweise ich ausnahmsweise auf eine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/AfA-Bonn-und-Beuel-1180345008762482/.

 

Preisträgerinnen am Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation an der Universität Duisburg-Essen 2018: Kerstin Averbeck und Dr. Martin Köckeritz

Kerstin Averbeck und Dr. Martin Köckeritz haben auf dem Dies Academicus der UDE jeweils einen Preis für ihre Arbeiten erhalten (https://www.uni-due.de/de/absolventenehrung/fak2018.php).

Frau Kerstin Averbeck bekommt den Preis für ihre Masterarbeit zum Thema „Unternehmensbilder vor und während einer Legitimitätskrise – Eine Metaphernanalyse am Beispiel der Volkswagen AG“. Frau Averbeck analysiert mithilfe der Methode der Metaphernanalyse, ob der Versuch des Wiederaufbaus von Unternehmenslegitimität nach einem Skandal sich in einer veränderten sprachlichen Selbstdarstellung von Unternehmen äußert. Als Beispiel dient die Reaktion der Volkswagen AG auf den sogenannten Diesel- oder auch Abgasskandal im Jahre 2015.

Dr. Martin Köckeritz wird für seine Dissertation mit dem Thema „Resource Interdependence and Organizational Integration. Material Manifestations of Mergers and Incorporations in Higher Education“ ausgezeichnet. Er hat zwei Fälle von Universitätsfusionen untersucht. Bei den Fusionen handelt es sich erstens um den Fall der Universitäten Duisburg und Essen (2003). Dies ist die größte Zusammenlegung im Hochschulbereich in Deutschland in der jüngsten Zeit. Die zweite Fusions-Fallstudie untersucht die Inkorporierung der früheren Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in die Universität Hamburg. Die HWP wurde 2005 mit den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Teilen der Universität Hamburg verschmolzen. Die Analysen zeigen u.a., dass der Erfolg einer Fusion bzw. der erreichte Integrationsgrad und das Integrationsmuster sich durch Unterschiede in der Macht der Fakultäten bzw. den Lehr- und Forschungseinheiten erklären lassen.

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns sehr mit den beiden Preisträgerinnen.

Heiko Hoßfeld und Martin Wolfslast (Universität Duisburg-Essen) erhalten Preis für ihr Paper „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen”

Martin Wolfslast und Dr. Heiko Hoßfeld (Universität Duisburg-Essen) haben für ihren Vortrag und ihr Papier zum Thema „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen – Identifikation und Ursachenanalyse“ einen Preis – den Short Paper Award – erhalten. Verliehen wurde der Preis auf der 15. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor), die im November 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Wir freuen uns mit den Preisträgern.