Mitbestimmung im Arbeitgeberlager nicht mehr strittig?

“Topmanagerinnen und Topmanager sowie Unternehmerinnen und Unternehmer äußern sich häufig positiv über die gesetzliche Mitbestimmung der Beschäftigten. Dies erweckt den Eindruck, dass auch diese sozialen Gruppen die Mitbestimmung akzeptieren. … Ich behaupte dagegen, dass viele Akteure der Kapitalseite (vielleicht sogar eine Mehrheit) Mitbestimmung keineswegs akzeptieren.” (https://vhbonline.org/ueber-uns/100-jahre-vhb/100-schlaglichter-der-bwl/mitbestimmung) (Ausführlicher hier: Nienhüser, Werner (2016): Mitbestimmung der Arbeitnehmer – Widersprüche in einem umkämpften sozialen Feld. In: Peter Finzer, Peter Kadel und Wolfgang Weber (Hg.): Partnerschaft im Betrieb. Zur Erinnerung an Eduard Gaugler. Mannheim: Forschungsstelle für Betriebswirtschaft und Sozialpraxis e.V., S. 53–66).

Kostenlose Lehrmaterialien: “Mitbestimmung – Ein Thema für die Wirtschaftswissenschaften. Studienbriefe zu zentralen Handlungsfeldern der Betriebswirtschaftslehre”

Frisch aus dem Newsletter der German Industrial Relations Association (GIRA):

“Aus einem von der HBS finanzierten Projekt sind Studienbriefe zu ausgewählten betriebswirtschaftlichen Fragestellungen hervorgegangen. Sie sind auf der Homepage der Europäischen Akademie der Arbeit/House of Labour/Academy of Labour kostenfrei und legal abrufbar (Link). Der von Martin Allespach und Max Rudel herausgegebene Sammelband ‚Mitbestimmung – Ein Thema für die Wirtschaftswissenschaften. Studienbriefe zu zentralen Handlungsfeldern der Betriebswirtschaftslehre‘ vereint neben dem einleitenden Beitrag der Herausgeber Arbeiten zu den Themenfeldern Arbeitsbeziehungen im dualen System industrieller Beziehungen, Personalmanagement, Diversity Management, strategische Unternehmensführung und digitale Transformation.” (Link)

Hier kann man das ganze Buch herunterladen: https://www.uni-frankfurt.de/107263983/Generic_107263983.pdf

Neuer Beitrag in “Industrielle Beziehungen”: “Unternehmen: Diktaturen oder Demokratien? Debatten zur Reform der Unternehmensverfassung”