“Corona-Impfstoff im globalen Kapitalismus” Online-Veranstaltung, Samstag 24.Juli 19.00 – 20.30 Uhr

Attac-Sommerakademie 2021

Corona-Impfstoff im globalen Kapitalismus

Online-Veranstaltung, Samstag 24.Juli 19.00 – 20.30 Uhr (https://www.attac.de/sommerakademie/programm/sa-podium-2)

Wer bekommt Corona-Impfstoffe? Wie wird der Impfstoff auf der Welt verteilt, wie innerhalb der Staaten? Wer finanziert die Produktion der Impfstoffe, wer profitiert davon? Geimpft werden derzeit die Menschen in den reichen Ländern, während in den armen Ländern Impfungen für die meisten unerschwinglich sind. Warum wehren sich die Regierungen, vor allem der Länder des Nordens, gegen eine weltweite Freigabe der Patentrechte, obwohl eine hohe Impfquote in allen Ländern dazu beitragen soll, die Pandemie in den Griff zu bekommen? – Was ist (aus einer kapitalismuskritischen Sicht) zu tun?

Referent: Dieter Müller, seit 1989 bei medico international, Projektkoordinator Global Health
Moderation: Prof. Dr. Werner Nienhüser, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen

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“Arbeit im Kapitalismus – Corona als Transformationsbeschleuniger?” Diskussionsveranstaltung mit Stefanie Hürtgen, Ronald Hartz, Carolin Mauritz und Werner Nienhüser auf der Sommerakademie von Attac 2020

Die Sommerakademie von Attac findet dieses Jahr online statt. Jede/r kann an  den vielen Veranstaltungen kostenlos online teilnehmen. 

Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto:

“System change! Aber wie?”

Ich erlaube mir, auf eine Veranstaltung hinzuweisen, an der ich beteiligt bin.

Arbeit im Kapitalismus – Corona als Transformationsbeschleuniger?

mit den Organisator*innen Carolin Mauritz und Prof. Dr. Werner Nienhüser sowie den Referent*innen Dr. Stefanie Hürtgen und PD Dr. Ronald Hartz
Sonntag, 19. Juli 2020 – 10 Uhr

“„There is a crack in everything / That’s how the light gets in”. Dieses Zitat aus dem Lied und Gedicht „Anthem“ von Leonard Cohen trifft einen Aspekt der gegenwärtigen Krise: Die Corona-Pandemie zeigt die Risse im System der kapitalistischen Arbeitsorganisation, sie erhellt Probleme, Schwachstellen, Risse werden sichtbar. Die Risse verschwinden aber nicht dadurch,

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Fleischindustrie – Arbeitsbedingungen und (unser aller) Gesundheit

Die Arbeits- und Vertragsbedingungen in der Fleischindustrie sind schon seit Langem inakzeptabel. Warum diskutieren wir erst jetzt darüber intensiver? Ich habe den Eindruck, dass sich in “der Politik” erst etwas bewegt, wenn in Landkreisen wie in Coesfeld und Gütersloh Tausende von Menschen in Quarantäne müssen und Kitas, Kindergärten und Schulen erneut geschlossen werden. Es wäre sehr traurig, wenn es stimmte:  Erst, wenn es viele Wähler*innen betrifft, werden Politiker*innen aktiv – die Werksvertrags-Beschäftigten aus anderen Ländern sind unwichtig. (Ich hoffe nach wie vor, dass diese Einschätzung nicht für alle Politiker*innen gilt.).

Das folgende Video zeigt laut der Webseite Arbeitsunrecht.de den Tönnies-Schlachthof im April 20201. Infektionsschutz? – Null.

 

Danach können sich die Beschäftigten in diesem Unternehmen nicht gegen Infektion schützen. Dann wäre das Unternehmen hauptverantwortlich.

Siehe dazu auch den Beitrag: Neurohr, Wilhelm 2020: “Wie die Corona-Krise Missstände an den Schlachthöfen beseitigen hilft: Die unendliche Geschichte des Schlachtbetriebes Oer-Erkenschwick“. … Mehr lesen...