Tagung Prekäre Beschäftigung

Prekäre Beschäftigung – Herausforderung für Gewerkschaften und Politik
Tagung am 06.09.2007 in Berlin

„Von der Arbeit kann man nicht leben, die Arbeit ist immer wieder befristet, Praktikanten sind billige Arbeitskräfte, es gibt keine festen Arbeitszeiten, als Leiharbeiter wird man von einem Betrieb zum nächsten geschickt, Selbstständige erzielen kein ausreichendes Einkommen – diese Arbeitsformen kann man usammenfassend prekäre Arbeit nennen.“ (So die Ankündigung zur Tagung). Es werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse, Regulierungsvorschläge und Praxisbeispiele vorgestellt. Anschließend wird es eine Diskussion zwischen GewerkschafterInnen, Wissenschaftlern and anderen ExpertInnen geben.

Anmeldung bis zum 1.09.2007 per EMail an daniel.bleidorn(at)dgb.de

Weitere Informationen siehe Programm Tagung Prekäre Beschäftigung.
(Bild von jef safi, flickr.com, thanks)… Mehr lesen...

Stipendien zu vergeben

In einem von der Hans-Böckler-Stiftung eingerichteten hochschulübergreifendem, interdisziplinären Promotionskolleg

„Arbeitnehmerinteressen und Mitbestimmung in einem Europäischen Sozialmodell“

sind für den Zeitraum von September 2007 bis August 2009 insgesamt 5 Stipendien zu vergeben.

Die Arbeitsschwerpunkte des Kollegs liegen in den folgenden Problemfeldern:
1. Europäisches Sozialmodell (Entwicklung, Debatte, Perspektiven)
2. Europäische Wirtschaftspolitik (Geld-, Fiskalpolitik, Makrodialog)
3. Mitbestimmung in Deutschland und Europa (nationale Diskurse, Systemvergleiche, EAG)
4. Arbeitsbeziehungen in Europa (EBR, Tarifpolitik, sozialer Dialog)

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2007 an den Sprecher des Kollegs zu senden: Prof. Dr. Klaus Busch, Universität Osnabrück, Schloß/Neuer Graben, D-49069 Osnabrück.

InteressentInnen (vor allem für Feld 3) können sich auch gerne direkt an mich wenden: werner.nienhueser@uni-due.de (oder telefonisch: 0201-183-2260/3622.

Weitere Informationen finden Sie im Ausschreibungstext.… Mehr lesen...

Leiharbeit – Löhne und Arbeitsbedingungen unter Druck

Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen meldet: „Zeitarbeit zum Niedriglohntarif – Lohnniveau und Arbeitsbedingungen unter Druck

Die Zeitarbeit boomt zurzeit in Deutschland: 2006 waren bundesweit 600.000 Zeitarbeitskräfte beschäftigt und damit fast doppelt so viele wie im Jahr 2003. Für dieses Jahr erwarten Branchenkenner weitere 20 Prozent Jobwachstum. Verursacher ist nur zum Teil der Konjunkturaufschwung. Ein weiterer Grund ist, dass die Politik vor drei Jahren Schleusen geöffnet hat mit der Lockerung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Es fördert die Ausweitung von Niedriglöhnen und setzt das Lohnniveau insgesamt unter Druck, stellt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen fest.

Quelle: Pressemitteilung des IAQ vom 21.03.2007 (mehr dazu hier)… Mehr lesen...