Faktencheck: Insolvenzen

Insolvenzen

Behauptung: Insolvenzen nehmen zu.

„IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten 2025 auf höchstem Stand seit zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Dezember wieder deutlich an. Im Gesamtjahr 2025 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 20 Jahren nicht mehr.“ (https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-firmenpleiten-2025-auf-hoechstem-stand-seit-zwei-jahrzehnten)

Die Abbildung zeigt einen Anstieg der Insolvenzen. Die Anzahl der Insolvenzen kann man m.E. zu Recht als einen Indikator für die gegenwärtige wirtschaftliche Situation sehen. Und eine Analyse der Veränderungen über die Zeit stellen eine sinnvolle Beschreibung von Entwicklung der Vergangeheit dar. (Auf Probleme, die bei aufträten, wollte man mit solchen Beschreibungen vergangener Entwicklungen zukünftige Entwicklungen prognostizieren, will ich hier nicht eingehen.)

Kann man aber tatsächlich einen längerfristigen Trend zu mehr Firmenpleiten, einen „Insolvenztrend“ eben, erkennen? Bei einer solchen Interpretation kommt es auf den Vergleichszeitraum an. Das IWH verwendet zum … Mehr lesen...

„Nur wenige nutzen Bildungsurlaub“

„Nur wenige Arbeitnehmer in Deutschland nehmen Bildungsurlaub. Das geht aus ei­ner Umfrage der dpa unter den zuständi­gen Ministerien und Verwaltungen in den Bundesländern hervor. Demnach liegt die Quote der Menschen, die Bildungsurlaub in Anspruch nehmen, in manchen Bundes­ländern unter einem Prozent der An­spruchsberechtigten.

Bildungsurlaub wird in 14 von 16 Bun­desländern gewährt, in Sachsen ist eine Einführung geplant. Nur in Bayern gibt es weder Bildungsurlaub noch Pläne für eine Einführung. Der Anspruch beläuft sich meist auf fünf Tage pro Jahr.“ (https://www.ard-text.de/mobil/157)

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