Ergebnisse der gewerkschaftlichen Tarifpolitik 2004

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung zieht folgende Bilanz: „Magere Lohnabschlüsse – Tarifstandards unter Druck – Vorrang für Beschäftigungssicherung“.
Die Tarifpolitik des Jahres 2004 war eine Tarifpolitik in und aus der Defensive. „Nach den heftigen politischen Attacken auf die Tarifautonomie im Jahr 2003 folgte in diesem Jahr der Angriff der Arbeitgeber auf zentrale Tarifstandards“, so Tarifexperte des WSI, Dr. Reinhard Bispinck. Mehr können Sie hier lesen.… Mehr lesen...

Beschäftigungspolitik von Unternehmen

Tagung „Beschäftigungspolitik von Unternehmen. Theoretische Erklärungsansätze und empirische Erkenntnisse“ ausgerichetet durch Lehrstuhl für Personalwirtschaft
Die zweite Tagung des Arbeitskreises „Empirische Personal- und Organisationsforschung“ wird ausgerichtet durch Prof. Dr. Werner Nienhüser und findet am 2. und 3. Dezember 2004 in Mühlheim a.d.R. statt.
Beschäftigungspolitik meint grundlegende Handlungsmuster des Aufbaus, der Aufrechterhaltung und des Abbaus von Beschäftigung in Unternehmen. Während „traditionelle“ personalwirtschaftliche Untersuchungen sich in der Regel auf einen einzigen Funktionsbereich oder sehr wenige Bereiche wie Personalplanung, Personalbeschaffung, Personalauswahl, Qualifizierung usw. beziehen, behandeln die Referate der Tagung überwiegend umfassendere, überdauernde Mustern oder Konfigurationen von Politikfeldern.

Die Themen im Einzelnen:

  • Hanns-Georg Brose/Martin Diewald/A. Goedicke (Universität Duisburg-Essen): Betriebliche Beschäftigungspolitik und die Herausforderungen des demografischen Wandels
  • Matthias Knuth/Marcel Erlinghagen (Institut für Arbeit und Technik): Flexible Unternehmen – stabile Beschäftigung?
  • Olaf Struck/Tim Schröder (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Zur Zeitdimension von Personalstrukturen: Theoretische Zugänge und empirische Befunde
  • Heiko Massa-Wirth/Hartmut Seifert (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut): Betriebliche Bündnisse für Arbeit –
  • Mehr lesen...

    Arbeitszeitguthaben bei Firmenpleiten

    Arbeitszeitguthaben: Bei Firmenpleiten ist häufig das Guthaben weg
    Bei Konkursen gehen Arbeitszeitguthaben von Beschäftigten oft verloren. Nur jeder fünfte Betrieb mit Zeitkonten bietet den Beschäftigten einen Insolvenzschutz. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von Betriebsräten, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung durchführte. Mehr dazu hier.… Mehr lesen...