Urteil im Strafprozess des privaten Wasserkonzerns Veolia gegen den Film „Water Makes Money“ – Email der Filmemacher

Am 28.März erging in Paris das Urteil im Strafprozess  des privaten Wasserkonzerns Veolia gegen den Film „Water Makes Money“ . Aus der mündlichen Urteilsverkündung  geht im Wesentlichen Folgendes hervor:

In der Hauptsache wurde die Klage Veolias abgewiesen: Die im Film genannten Fakten werden nicht angezweifelt und dürfen in Water Makes Money weiterhin als „Korruption“ bezeichnet werden. Die Zeugenaussagen vor Gericht und auch Beispiele aus dem Film haben laut Urteil eine ausreichende Faktenlage,  um die Bezeichnung „Korruption“ als gerechtfertigt und nicht diffamierend zu beurteilen.  Hingewiesen wurde in diesem Zusammenhang u.a. auf die im Film gezeigten Interessenskonflikte zwischen Politik und Wirtschaft; die Korruptionsbeispiele aus Grenoble und Montpellier und das Eintrittsgeld in Toulouse.

Leider kam das Gericht dem Konzern aber in einem Punkt entgegen: Die Aussage des Whistleblowers Jean-Luc Touly, man habe ihm eine Million € angeboten, wurde vom Gericht zwar als nicht beweisbar beurteilt. Der „Bestecher“ und der zu Bestechende waren allein. 

… Mehr lesen...

ARTE zeigt den Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“

Am Mittwoch, den 6. März 2013, zeigt ARTE um 21.45 Uhr den Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ von Carmen Losmann.

Auf der ARTE-Webseite heißt es:
„Der Dokumentarfilm bietet einen spannenden, informativen und gleichzeitig beunruhigenden Einblick in die schöne neue Arbeitswelt…“
(Quelle: http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1509007,day=5,week=10,year=2013.html).
(Der Film wird wiederholt am 12.03.2013 um 03:20.)

Eine kurze Einordnung und einige Links, u.a. auf einen Trailer, finden Sie hier.… Mehr lesen...

Spendenaufruf für den Film „Wer rettet wen? Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen“

Grafik Wer rettet wenDer Film „Wer rettet wen?“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz ist in Vorbereitung. Finanziert wird das Projekt zum Teil über Spenden (geplant sind 130.000 Euro).

Die Filmemacher beschreiben den Filminhalt so (Auszüge von der Webseite):
„Der Film beginnt mit Eindrücken der Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Politiker jonglieren mit billionenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.

Bankenrettung auf Kosten der BürgerInnen: Der Film geht zurück: 2008 ist der spürbare Beginn dieser Entwicklung. Da wird das erste Mal mit vielen hundert Milliarden gerettet. In allen Ländern der westlichen Welt gehen jenseits parlamentarischer Kontrolle gewaltige Summen an marode Banken. Demokratie wird außer Kraft gesetzt. Hier fragt der Film nach: Wie konnte es zu solch einer Katastrophe kommen? Wie funktionierten die „Märkte“, deren Zusammenbrechen überall die Schwächsten der Gesellschaft zu spüren bekommen?
Wir hören von Ökonomen, dass

… Mehr lesen...