Krank zur Arbeit?

Deckblatt des Berichtes "Präsentismus - Ein Review zum Stand der Forschung"

Woran liegt es, dass Menschen trotz einer Erkrankung am Arbeitsplatz erscheinen und arbeiten? Steinke und Badura (2011) haben 285 Studien ausgewertet.  Sie arbeiten heraus, was man unter „Präsentismus“ versteht, wie man dieses Phänomen empirisch erfassen kann, welche Ursachen zu vermuten sind und welche Folgen Präsentismus hat.

Gut ist neben den mehr inhaltlichen Befunden die Zusammenstellung von Skalen und Erfassungsinstrumenten. Hier gibt es Anregungen für die eigene Forschung.

Interessant ist auch, dass die theoretischen Grundlagen – die theoretisch fundierte Erklärung dafür, warum Menschen trotz einer Erkrankung arbeiten –  kaum behandelt werden. Auf Basis solcher theoretischen Überlegungen würde man die Zusammenstellung möglicher „Ursachen“ oder Einflussfaktoren besser einschätzen können. Die Autoren weisen ebenfalls darauf hin, dass eine (verhaltenstheoretische) Grundlage erforderlich ist: „Bezüglich der Ursachen von Präsentismus ist … deutlich geworden, dass das Verhalten von Arbeitnehmern, trotz einer Erkrankung arbeiten zu gehen …, durch ein komplexes Geflecht an persönlichen, arbeitsbedingten und gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst

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Was macht ein gutes Leben aus?

Die OECD bietet eine Webseite an, auf der man 34 Länder der OECD hinsichtlich ihrer Lebensqualität vergleichen kann. Dabei ist es auch möglich, durch eine Gewichtung der Indikatoren die eigenen Präferenzen zu berücksichtigen.

„Create Your Better Life Index: There is more to life than the cold numbers of GDP and economic statistics – This Index allows you to compare well-being across countries, based on 11 topics the OECD has identified as essential, in the areas of material living conditions and quality of life.“

(Quelle: http://www.oecdbetterlifeindex.org)

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Industrial Relations 2010 – Trade Union Density

„Within a general trend of decreasing density rates, the differences across countries have remained as large as ever. In 2008 union density varied from 68.8 % in Sweden and 67.6 % in Denmark to 7.6 % in Estonia and 7.7 % in France. In general, the lowest density rates are currently found in the post-Communist countries — Slovenia and Romania are the exceptions — and in southern Europe — where Italy, Malta and Cyprus are the exception. In the EU-15 the highest rates are found in Sweden, Denmark, Finland and Belgium. For explanations of these differences, authors have pointed to political and institutional conditions that vary across countries, such as coordinated and multi-employer bargaining, at sector level or higher, versus uncoordinated and single-employer bargaining; the general acceptance and recognition of unions in national and workplace consultation; and union involvement in unemployment insurance (Ebbinghaus and Visser, 1999, for a summary).“

TradeUnionDensity2000-2008

(Um … Mehr lesen...