Warum brauchen wir (kein) Wirtschaftswachstum? Ginge es auch anders?

„Wir könnten auch anders“, bräuchten also kein massives Wirtschaftswachstum, schreibt Wolfgang Uchatius (in: DIE ZEIT v. 20.05.2009, Nr. 22, 2009).

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(Bildquelle: LA Wad auf flickr. Danke.)

„Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her“. – Den kompletten Beitrag findet man hier.… Mehr lesen...

3rd International Research Workshop – Methods for Ph.D.

October 4-9, 2009
Akademie Sankelmark, Flensburg (Germany)
University of Southern Denmark, Sønderborg (Denmark)

For the third time Ph.D. students in the field of Social Sciences and Economics have the opportunity to broaden their knowledge and experience in research on empirical data, including SOEP. The workshop language will be English. Interested parties from all countries are invited. The workshop is especially for those who need training in the process of choosing a topic, grounding the research idea in theory, as well as in gathering and analyzing data and presenting results in scientific contexts.

The workshop tackles these steps of Ph.D. research projects:

  • gathering data through (un)structured interviews and analyzing standardized survey data (e.g., SOEP),
  • using the computer for content analysis and as a statistical tool,
  • writing a report and making presentations.

These steps will strengthen the cooperation in empirical research to boost and streamline ones project.

It is possible to obtain … Mehr lesen...

Empirische Studie über Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen in Stahlbetrieben

Werner Nienhüser und Maiken Bonnes (Lehrstuhl für Personalwirtschaft, Universität Duisburg-Essen) haben Mitte 2008 eine Befragung von Betriebsräten in der Stahlbranche zum Thema Leiharbeit und Werkverträgen durchgeführt. Auftraggeber der Studie war das Zweigbüro Stahl der IG Metall mit Unterstützung des IG Metall-Funktionsbereichs Mitglieder & Kampagnen.
Von 92 arbeitspolitisch wichtigen (großen) Stahlbetrieben haben 43 geantwortet. Zentrale Themenbereiche der Untersuchung waren: 1. Ausmaß der Leiharbeit und Werkverträge, Einsatzbereiche und Einsatzgründe,  2. Einsatz- und Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter, 3. Regulierung von Leiharbeit durch Tarifvertrag und betriebliche Vereinbarungen und 4. die Organisierung der Leiharbeiter.
Für das erste Halbjahr 2008 gaben ca. drei Viertel der antwortenden Betriebsräte an, Leiharbeiter beschäftigt zu haben. Die durchschnittliche Leiharbeiterquote betrug knapp 5% (Standardabweichung 6%). Die höchste  Leiharbeiterquote wurde mit 24% angegeben. (Weitere Ergebnisse sind im Ergebnisbericht zu finden.)

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Abbildung 1: Anteil der Leiharbeiter an der Stammbelegschaft im ersten Halbjahr 2008 (in Prozent)

Quelle: Nienhüser, W.; Bonnes, M. 2009: Regulierung von Leiharbeit … Mehr lesen...