“Artists should be ‘feared by the powerful’, says former Greek finance minister”

“Artists should be ‘feared by the powerful’, says former Greek finance minister”.  In his keynote speech at the Moscow Biennale, Yanis Varoufakis discussed the perils of cultural collapse and why the euro is doomed—from an artistic standpoint.

“Yet perhaps worse than art created by committee, Varoufakis said, are attempts to appropriate it by bureaucrats and big businesses. “Art must not be anodyne, culture cannot be decorative,” he said, and artists “should be feared by the powerful in our society; if you are not, you are not doing your job properly”.

In a wry aside, Varoufakis even knocked “forums in which the stars are the postmodernist curators inviting economists to give a lecture to artists”. (…)

But just as Varoufakis began to warn of similar tendencies toward expansionism and recreation of the Soviet past among some of Russia’s political elite, the recording of his speech by Russia Today, the Kremlin’s English-language television channel, abruptly cut off.” (Source: http://www.theartnewspaper.com/news/news/159777/)

Webseite einer Ausstellung zum Thema “Streik: Realität und Mythos”

Die Webseite “Streik – Realität und Mythos” dokumentiert viele sehenswerte Bilder und ebenso lesenswerte Aufsätze einer bereits im Jahre 1992 durchgeführten Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Die Webseite entspricht weitgehend dem Ausstellungskatalog.

Der Streik war in Europa für die Entwicklung zur modernen Welt von entscheidender Bedeutung, und er ist bis in die Gegenwart hinein eine brisante Form des Arbeitskampfes geblieben. Die Sonderausstellung Streik – Realität und Mythos des Deutschen Historischen Museums (DHM) verfolgt die Geschichte des Streiks von der frühindustriellen Zeit bis zum Ersten Weltkrieg: die Tradition der Gesellenstreiks im 18. Jahrhundert, Hunger- und Arbeitslosenrevolten der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts und schließlich zwei große Streiks im Kaiserreich. Der Verlauf der realen Ereignisse fand seinen symbolischen und ästhetischen Reflex auch in der bildenden Kunst. In allen europäischen Ländern entstanden in kurzer Folge großformatige Streikgemälde, gleichsam Heldenepen der Arbeiterbewegung. Im Zentrum der Ausstellung steht eines der ersten dieser Bilder, Der Streik (1886) von Robert Koehler. Gemälde aus zahlreichen europäischen Ländern zeigen, wie Künstler aus ganz Europa sich dem Thema zuwandten und damit ihren Beitrag zum Kampf um soziale Gerechtigkeit leisteten.” (Quellen des Zitats und der Bilder: http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/streik/).