Webseite einer Ausstellung zum Thema “Streik: Realität und Mythos”

Die Webseite “Streik – Realität und Mythos” dokumentiert viele sehenswerte Bilder und ebenso lesenswerte Aufsätze einer bereits im Jahre 1992 durchgeführten Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Die Webseite entspricht weitgehend dem Ausstellungskatalog.

Der Streik war in Europa für die Entwicklung zur modernen Welt von entscheidender Bedeutung, und er ist bis in die Gegenwart hinein eine brisante Form des Arbeitskampfes geblieben. Die Sonderausstellung Streik – Realität und Mythos des Deutschen Historischen Museums (DHM) verfolgt die Geschichte des Streiks von der frühindustriellen Zeit bis zum Ersten Weltkrieg: die Tradition der Gesellenstreiks im 18. Jahrhundert, Hunger- und Arbeitslosenrevolten der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts und schließlich zwei große Streiks im Kaiserreich. Der Verlauf der realen Ereignisse fand seinen symbolischen und ästhetischen Reflex auch in der bildenden Kunst. In allen europäischen Ländern entstanden in kurzer Folge großformatige Streikgemälde, gleichsam Heldenepen der Arbeiterbewegung. Im Zentrum der Ausstellung steht eines der ersten dieser Bilder, Der Streik (1886) von Robert Koehler. Gemälde aus zahlreichen europäischen Ländern zeigen, wie Künstler aus ganz Europa sich dem Thema zuwandten und damit ihren Beitrag zum Kampf um soziale Gerechtigkeit leisteten.” (Quellen des Zitats und der Bilder: http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/streik/).

 

Interview Werner Nienhüser im Magazin Mitbestimmung 05/2008

“Wer hat, dem wird gegeben”.

Siehe dazu das Interview mit der Zeitschrift Mitbestimmung.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview, das KAY MEINERS und CHRISTOPH MULITZE geführt haben.

“Personal-Experte Werner Nienhüser wünscht sich, dass Mitbestimmung nicht erst dann beginnt, wenn die Personalplanung schon fertig ist.

Herr Nienhüser, was im Betriebsverfassungsgesetz zum Personalwesen gesagt wird, klingt recht mechanisch: Es gibt Bewerbungen, Einstellungen, Kündigungen – das war’s. Ist das Gesetz, das im Kern ein halbes Jahrhundert alt ist, noch eine gute Grundlage für strategisch orientierte, mitbestimmte Personalpolitik?” (Mehr: Mitbestimmung 5/2008)