Was verdienen Personalmanager?

„Personalreferenten steigen mit 38.400 Euro jährlich (mit bis zu zwei Jahre Berufserfahrung) ein. Die Bandbreite der Gehälter jedoch liegt zwischen 33.300 und 43.600 Euro. Nach zwei bis fünf Jahren Berufserfahrung erreicht das Gehaltsniveau 41.900 Euro – mit einer Spanne von 35.500 bis 49.400 Euro. Mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung springen die Gehälter auf rund 45.800 Euro, die Spanne reicht von 39.000 bis knapp 59.000 Euro.Personalentwickler sowie Aus- und Weiterbilder erzielen zum Berufseinstieg ein Jahresbruttogehalt in Höhe von 37.400 Euro ein (Bandbreite: 32.000 bis 42.500 Euro). Wer zwei bis fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, liegt bei 42.000 Euro (Bandbreite: 33.600 bis fast 50.000 Euro). Nach mehr als fünf Jahren Berufserfahrung liegt das Gehaltsniveau eines Personalentwicklers bei 49.400 Euro (von 39.000 bis knapp 62.000 Euro).“ – so schreibt Heike Friedrichsen (www.Personalmarkt.de) (den kompletten Artikel finden Sie unter http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,365889,00.html)… Mehr lesen...

Verlagerung von Jobs in Billiglohnländer – ein Beispiel

„Axa lässt Schäden in Indien bearbeiten“ (HANDELSBLATT, Freitag, 15. April 2005)
Der Versicherungskonzern Axa verlagert bis 2007 rund 680 Stellen (von knapp 8.200) von Deutschland nach Indien und Lettland. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Aufgaben aus dem Bereich Schadensbearbeitung. „In einem Schreiben an die Vertriebspartner, das dem Handelsblatt vorliegt, erklärt Axa-Vertriebsvorstand Andreas Torner, die Verlagerung sei wirtschaftlich notwendig. Ziel sei es, die Arbeit möglichst effizient dort zu erledigen, wo gerade Kapazitäten frei sind.“ … „Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.“ Nach Angaben des Handelblatt plant auch die österreichische Uniqa Versicherungsgruppe, Verwaltungsarbeit im Lebensversicherungsbereich ins Ausland nach Bratislava auszulagern. (Quelle: HANDELSBLATT)… Mehr lesen...

Neue Veröffentlichung: (Richtige oder falsche) Wahrnehmungen von Personalmanagern haben reale Konsequenzen für Betriebsvereinbarungen!

Die Einschätzung der Stärke und der Kooperationsbereitschaft von Betriebsräten durch Personalmanager hat Folgen für den Abschluss von Betriebsvereinbarungen!
In dem frisch erschienenen Aufsatz wird der Einfluss des Betriebsrats-Typs auf die Verbreitung von Betriebsvereinbarungen und die Bewertung dieses Regulierungsinstrumentes durch Personalmanager untersucht. Die empirische Basis bildet eine Telefonbefragung von 1000 für den Abschluss von Betriebsvereinbarungen zuständigen Personalverantwortlichen in ebensoviel zufällig ausgewählten Betrieben mit mehr als 100 Beschäftigten. Für die Typologie werden die Dimensionen „Macht“ und „Kooperationsbereitschaft“ miteinander kombiniert. Es zeigen sich folgende Wirkungen der nach diesen beiden Dimensionen unterschiedenen Typen von Betriebsräten: Besonders viele Vereinbarungen liegen (bei Kontrolle weiterer Variablen) in solchen Betrieben vor, in denen ein (in den Augen der Betriebsleitung) starker und zugleich wenig kooperativer Betriebsrat vorhanden ist. Bei dieser Konstellation fallen auch die Bewertungen von Betriebsvereinbarungen am schlechtesten aus: Die Personalmanager nehmen Betriebsvereinbarungen bei dieser Verhandlungskonstellation als weniger flexibilitätsfördernd, stärker zu Starrheit führend und als insgesamt weniger vorteilhaft … Mehr lesen...