Arbeit im internationalen Vergleich: Daten/Zahlen zu Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktbedingungen

Wer Daten zu Arbeitsbedingungen und zum Arbeitsmarkt im europäischen Vergleich sucht, wird hier fündig: Auf der Seite heißt es:

„Labour Market and Working Conditions. According to the conceptual framework of the European System of Social Indicators, all measurement dimensions and indicators of the life domain ‚Labour Market and Working Conditions‘ refer to one of six major dimensions of welfare development or two dimensions of general social change:

  • Dimensions of Welfare Development: Objective Living Conditions; Subjective Well-Being; Disparities, Inequalities and Social Exclusion; Social Relations and Ties; Human Capital; Natural Capital
  • Dimensions of General Social Change: Demographic and Socio-Economic Structures; Values and Attitudes

All indicator tables can be downloaded in Adobe Acrobat pdf-Format. If you like to have the Data in Excel xls-Format please send an email to EUSI@zuma-mannheim.de“
(Quelle: s. obige Seite)

Weitere Datenquellen für europaweite bzw. internationale Vergleiche:

  • Ifo’s Database for Institutional Comparisons in Europe (DICE)
  • OECD Statistik-Datenbank
Mehr lesen...

Neue Publikation: Beschäftigungspolitik von Unternehmen

Wie und warum unterscheiden sich Betriebe in ihrer Beschäftigungspolitik, das heißt, in den grundlegenden Handlungsmustern des Aufbaus, der Aufrechterhaltung und des Abbaus von Beschäftigung in Unternehmen? Diesen beiden Fragen widmen sich alle Beiträge des Buches

Nienhüser, W. (Hg.) 2006: Beschäftigungspolitik von Unternehmen Theoretische Erklärungsansätze und empirische Erkenntnisse.
Rainer Hampp Verlag: München, Mering (ISBN 3-86618-029-2, 262 S., Euro 24.80)
(www.Hampp-Verlag.de).

Matthias Knuth und Marcel Erlinghagen zeigen, dass sich eine Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens bislang empirisch für die Periode von 1975 bis 1995 nicht nachweisen lässt. Olaf Struck und Tim Schröder analysieren die Unterschiede betrieblicher Beschäftigungsdauern in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland. Dorothea Voss-Dahm untersucht, wie Unternehmen geringfügige Beschäftigung nutzen. Karen Jaehrling und Claudia Weinkopf analysieren, wie sich „Einfacharbeit“ im Dienstleistungsbereich verändert hat. Auf Basis von Intensivinterviews erhebt Uta Wilkens Wahrnehmungen und Problemverarbeitungen von hochqualifizierten „Arbeitskraftunternehmern“. Anne Goedicke, Hanns-Georg Brose und Martin Diewald untersuchen die Herausforderungen des demografischen Wandels und der … Mehr lesen...

Je höher der gewerkschaftliche Organisationsgrad, desto besser? Management-Professor Jeffrey Pfeffer sieht positive Effekte von Gewerkschaften

Jeffrey Pfeffer schreibt in „Business 2.0„:

„In Praise of Organized Labor“: „Never mind the conventional wisdom. The evidence says that when bosses partner with unions, it´s good for both the workers and the bottom line“.

Pfeffer verweist dabei besonders auf die Untersuchung von Michael Ash und Jean Ann Seago, die zu folgendem interessanten Befund kommt: Je höher der Organisationsgrad der Krankenschwestern in einem Krankenhaus, desto niedriger ist die Mortalität der Herzinfarkt-Patienten des jeweiligen Krankenhauses. Die AutorInnen haben weitere Einflussfaktoren kontrolliert und etliche Spezifikationstests durchgeführt. Hier die Zusammenfassung aus ihrem Aufsatz:

The effect of registered nurses‘ unions on heart-attack mortality
Although hospital work organization affects patient outcomes and in some states registered nurses (R.N.’s) are increasingly forming unions, the relationship between R.N. unions and patient outcomes has received little attention. This study examines the relationship between R.N. unionization and the mortality rate for acute myocardial infarction (AMI), or … Mehr lesen...