Arbeitsbeziehungen in Low-Cost Airlines – Empirische Untersuchung in DuePublico veröffentlicht

airplane paperDie Arbeit von Thorsten Buchholz aus dem Jahr 2006 untersucht die „Arbeitsbeziehungen in Low-Cost-Airlines. Komparative Analyse der Rolle und Gestaltung von Arbeitsbeziehungen bei Ryanair und Germanwings„. Die Untersuchung wurde als Diplomarbeit am Lehrstuhl für Personalwirtschaft der Universität Duisburg-Essen geschrieben.

Die Arbeit kann auf DuEPublico, dem Dokumenten- und Publikationsserver der Universität Duisburg-Essen abgerufen werden (PDF).… Mehr lesen...

Call for Paper – Herbstworkshop der Kommission Personalwesen 2009

Herbstworkshop der Kommission Personalwesen 2009
(24. und 25. September an der HSU Hamburg)

Die Vereinbarkeit ökonomischer und sozialer Zielsetzungen ist eine Leitidee der betriebswirtschaftlichen Teildisziplin Personalwirtschaftslehre. Organisatorisch betrachtet impliziert die Vereinbarkeit dieser Zielsetzungen die Beteiligung der Mitarbeiter. Deren Beteiligung kann unterschiedliche Form annehmen:

„Partizipation, Mitbestimmung, Teilhabe“

lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen Herbstworkshops. Es gilt – nach mehr als einem halben Jahrhundert betrieblicher Mitbestimmung, drei Jahrzehnte nach Förderung der „Humanisierung des Arbeitslebens“ und der andauernden Debatte um gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von der Erwerbstätigkeit – Bilanz zu ziehen und unsere Forschung in diesem Feld – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der globalen Krise des Finanzsystems – neu zu verorten. Das Spektrum spiegelt sich in der thematischen Offenheit für Beiträge zur Debatte. Beispielsweise:
– Bombenwurf oder Partizipation – Personal- und Organisationsentwicklung
– Konflikt oder Partnerschaft – Mitbestimmung und Management
– Anreiz oder Übernahme – Kapital- und Gewinnbeteiligungen
– Recht oder Pflicht – Arbeitsrecht … Mehr lesen...

Organisation von „Abhängigen Selbständigen“?

Wie können Gewerkschaften, aber auch Arbeitgeberverbände „abhängige Selbständige“ organisieren? Wie reagieren Verbände auf dieses Problem einer Beschäftigtengruppe, die gleichsam zwischen den jeweils von ihnen Organisierten stehen? Diese Gruppe von Arbeitskräften arbeitet einerseits selbständig, damit unterscheidet sie sich zumindest formal von den Arbeitskräften, deren Interessen Gewerkschaften traditionell vertreten. Andererseits arbeiten solche „Selbständigen“ häufig nur für ein oder wenige Unternehmen und sie beschäftigen selbst keine Arbeitnehmern. Damit entsprechen sie auch nicht der klassischen Klientel von Arbeitgeberverbänden.

Susanne Pernicka und Ulrike Mühlberger untersuchen die Frage, wie Verbände mit diesem Organisationsproblem umgehen am Beispiel der österreichischen Versicherungswirtschaft. Sie schreiben: „Die Transformation hierarchischer betrieblicher Steuerung in relationalen Vertrags- und Tauschbeziehungen hat in vielen europäischen Ländern zu einer Zunahme abhängiger Selbständigkeit geführt. Aufgrund des Graubereichs zwischen selbständiger und unselbständiger Beschäftigung stellen abhängig Selbständige eine Herausforderung für die traditionellen Handlungs- und Organisationslogiken der Verbände der Arbeitsbeziehungen dar. Der Aufsatz nimmt die Organisationsfähigkeit und -probleme der Gewerkschaften und … Mehr lesen...