Was macht ein gutes Leben aus?

Die OECD bietet eine Webseite an, auf der man 34 Länder der OECD hinsichtlich ihrer Lebensqualität vergleichen kann. Dabei ist es auch möglich, durch eine Gewichtung der Indikatoren die eigenen Präferenzen zu berücksichtigen.

„Create Your Better Life Index: There is more to life than the cold numbers of GDP and economic statistics – This Index allows you to compare well-being across countries, based on 11 topics the OECD has identified as essential, in the areas of material living conditions and quality of life.“

(Quelle: http://www.oecdbetterlifeindex.org)

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World Economic Association gegründet

„Ein neues Antlitz für die Ökonomie“

„Ökonomen, die gegen die Dogmen der modernen Wirtschaftswissenschaften andenken, haben in der Fachwelt einen schweren Stand: Wer sich nicht den Konventionen anpasst, hat wenig Chancen, Publikationen in renommierten Journals zu landen. Und wer nicht in renommierten Journals publiziert hat, erhält an einer renommierten Universität keinen Lehrstuhl.

Um diesen Missstand zu beheben und ihren Ansichten mehr Gehör zu verschaffen, haben alternative Ökonomen diese Woche die «World Economic Association» (WEA) gegründet – eine Vereinigung für all jene, die einen realitätsnahen, pluralistischen, partizipativen und demokratischen Wissenschaftsbetrieb befürworten. Am Montag wurde die Gruppe offiziell ins Leben gerufen, mittlerweile zählt sie bereits über 3000 Mitglieder.“

(Quelle: Simon Schuster, Basler Zeitung vom 20.5.2011)

Das Manifest der Vereinigung hebt folgende Ziele und Prinzipien hervor:

  1. Pluralität der theoretischen, methodischen und methodologischen Perspektiven
  2. Verbesserung der Gesellschaft, Ermutigung kritischen Denkens, Entwicklung neuer Ideen, empirisch fundierte Forschung, bessere wissenschaftliche Standards
  3. Wirklichkeitsbezug und
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Anträge der SPD und der Linken auf Ausweitung der Unternehmensmitbestimmung

Am 9.5.2011 wurden die Anträge der SPD und der Linken in einer Öffentlichen Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales diskutiert. Es lohnt sich, das einstündige Video anzusehen, weil man einen Einblick in die sehr unterschiedlichen Positionen der Interessenvertreter der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite erhält.

Die Anträge der Parteien findet man hier:

  • Antrag der SPD-Fraktion „Demokratische Teilhabe von Belegschaften und ihren Vertretern an unternehmerischen Entscheidungen stärken“ (Bundestagsdrucksache 17/2122 )
  • Antrag der Fraktion Die Linke „Unternehmensmitbestimmung lückenlos garantieren“ (Bundestagsdrucksache 17/1413)

Stellungnahmen von Verbandsvertretern und Experten

  • Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA) und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Interessant ist, wie insbesondere die Vertreter der Arbeitgeber die wissenschaftlichen Studien über die wirtschaftlichen Wirkungen der Mitbestimmung einschätzen und was die Studien tatsächlich sagen bzw. wie der Stand der Forschung von (unparteiischen) Wissenschaftlern zusammengefasst wird:

1. Die (ökonomischen) Wirkung von Betriebsräten Mehr lesen...