Dokumentation „Berichterstattung zum strukturellen Wandel der Arbeitswelt“

Die Dokumentation des wissenschaftlichen Symposiums Berichterstattung zum strukturellen Wandel der Arbeitswelt liegt vor.

Weitere Informationen findet man auf der Webseite http://www.arbeitenviernull.de. Einschließlich Links auf Werbespots, die in Kinos gezeigt werden. Mein Gefühl bei den Werbespots: Ambivalenz. Das will ich hier nur sagen, aber nicht weiter erläutern. Vielleicht kann man es nachvollziehen, wenn man die Spots anschaut.

 

ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“

Viel beworben wird derzeit die „Themenwoche“ der ARD. Gezeigt werden Beiträge unterschiedlicher Art zum Thema „Zukunft der Arbeit“:

http://www.ard.de/home/themenwoche/ARD_Themenwoche_2016_Zukunft_der_Arbeit/3235538/index.html

Bundesarchiv B 145 Bild-P049619, Berlin, Ausstellung der Jugend, Roboter-Modell
Eine gute bzw. gut gemeinte Sache?  Ein nicht so kleines Aber: Die Sendungen scheinen mir sehr stark zum einen auf die Ersetzung von menschlicher Arbeitskraft durch (i.w.S.) Maschinen, zum anderen auf die Folgen für das Individuum (Abstieg, Armut) zentriert zu sein. Eine solche Perspektive könnte folgende Funktionen erfüllen: Sie vermitteln ein Gefühl der Ersetzbarkeit eines jeden Einzelnen. Als Lösung wird lediglich angeführt, man müsse sich eben individuell für den Wandel qualifizieren. Das schürt Konkurrenz und rückt lediglich individuelle (Re)aktionen in den Blick. Technische Veränderungen werden als gleichsam unveränderlich dargestellt, kollektive Gestaltungsmöglichkeiten (oder gar Möglichkeiten der Gegenwehr) werden nicht thematisiert und damit ausgeblendet. – Ja, richtig, ich kann die Sendungen noch gar nicht gesehen haben und werde auch nicht alle sehen können. Es ist auch lediglich eine Vermutung von mir über die Effekte für den Diskurs, von der ich hoffe, dass sie sich nicht bestätigt.

(Danke an Alexander Egeling für den Hinweis auf die Sendungen.) (Bild: „1935, Berlin: Ausstellung der Jugend: „Roboter wie er kommen wird“, Foto 1932 von Carl Weinrother; Bundesarchiv, B 145 Bild-P049619 / Weinrother, Carl / CC-BY-SA 3.0)

“Wilde Streiks – Der heiße Herbst 1969”– gute TV-Dokumentation

„Herbst 1969 – ein Novum in der deutschen Politik. Stahlarbeiter der Hoesch-Werke in Dortmund streiken ohne Genehmigung. Das ist ein wichtiger Wendepunkt in der Nachkriegsgesellschaft.
Arbeiter wollen teilhaben an den Gewinnen des Wirtschaftswunders – und setzen sich durch. Bezeichnend ist die Furcht der Eliten vor einer roten Revolution – und die brüske Abwehr der Arbeiter gegen alle Versuche der linken Studenten, eine gemeinsame Front zu bilden.
Ein letzter wichtiger Schritt vom alten Obrigkeitsstaat hin zur Mitbestimmung durch alle Teile der Gesellschaft.“ (Quelle: ZDF)

https://www.youtube.com/watch?v=3AcHpJcM-ZI