Flex Work Research Centre bietet Informationen über Zeitarbeit

“The Flex Work Research Centre helps you find research in the field of temporary work, flexible labour, labour contracts, tempwork agencies, labour markets and employment.” (Quelle: http://www.flexworkresearch.org)

Hier einige ausgewählte aktuelle Publikationen, die hier heruntergeladen werden können:

  • Are unemployment insurance systems in Europe adapting to new risks arising from non-standard employment? 2007. Janine Leschke.
  • Transitions from temporary to permanent work in Canada: Who makes the transition and why? 2008. Tony Fang, Fiona MacPhail.
  • Nurse Aide Agency Staffing and Quality of Care in Nursing Homes, 2008. Nicholas G. Castle, John Engberg, Aiju Men.
  • Agency Relationships, Embeddedness and Employment Relations , 2007. Leszek Chajewski.
  • You Can Take it with You! The Returns to Foreign Human Capital of Male Temporary Foreign Workers, 2007. Casey Warman.

Weitere Titel sind in der Datenbank recherchierbar.… Mehr lesen...

Knallharter Wettbewerb unter Arbeitnehmern

Unternehmen sind dem Wettbewerb ausgesetzt. Diese Aussage fehlt in nahezu keiner wirtschaftswissenschaftlichen Publikation. Im Wirtschaftsteil jeder Tageszeitung wird man nicht müde, zunehmenden Wettbewerb als Grund für Personalabbau, für den höheren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern, für Lohnsenkungen, aber auch Lohnerhöhungen anzuführen. Überraschend ist, dass man zwar über den Wettbewerb zwischen Unternehmen spricht, nicht aber über den der Arbeitnehmer um knappe Stellen, um Aufstieg oder gute Löhne. Dabei ist die Konkurrenz der Arbeitskraftanbieter – der Arbeitnehmer – auf dem Arbeitsmarkt die theoretische Entsprechung zum Wettbewerb der Unternehmen.

Eine Untersuchung vom Institut für Mittelstandsforschung der Universität Lüneburg (Prof. Albert Martin, durchgeführt gemeinsam mit dem Hanseatischen Personalkontor in Hamburg und dem Karriereportal Stepstone) wollte wissen: Sehen sich Deutschlands Arbeitnehmer einem Wettbewerbsdruck ausgesetzt? Und wie verarbeiten sie den Druck, wie reagieren sie hierauf? Befragt wurden 1650 hochqualifzierte Arbeitnehmer in anspruchsvollen Tätigkeitsfeldern.

Spiegel-Online fasst die Befunde in einer deutlichen Sprache zusammen:

„Die Stimmung in deutschen

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Selbst- oder Fremdsteuerung? Eine neue empirische Untersuchung über Projektmanagement gibt Antworten

Projektorganisation und Projektmanagement haben eine große Bedeutung in der Betriebswirtschaftslehre. Man nimmt an, dass eine durch Projekte ergänzte Organisation eine höhere Flexibilität und Lernfähigkeit aufweist. Allerdings ist das Management von Projekten nicht trivial: Projekte mit wechselnden Aufgaben und wechselnden Mitarbeitern müssen immer wieder neu in bestehende, überdauernde Strukturen eingepasst werden und bedürfen der Steuerung.

Wie aber werden Projekte in der Praxis gesteuert; wie stellt man Arbeitsmotivation und Leistungsbereitschaft der Projektmitarbeiter sicher? Setzt man stärker auf direkte Kontrolle oder eher auf indirekte Steuerungsformen, wie z.B. Zielvereinbarungen mit Spielräumen für die Mitarbeitern bei der Wahl der Mittel?

Frau Christina Krins geht von einem interessanten Widerspruch aus. In der Projektmanagement-Literatur wird behauptet, es käme auf den Projektleiter an, auf seine „Persönlichkeit“. Unterschiedliche Steuerungsformen würden sich demnach aus den persönlichkeitsbedingten Verhaltensweisen des jeweiligen Projektleiters erklären lassen. Diese „eigenschaftstheoretische“ Hypothese steht im massiven Gegensatz zu der Annahme kontrolltheoretischer Ansätze, der zufolge die wesentliche Ursache für … Mehr lesen...