Niedriglohn, Mindestlohn

Niedriglohn, Mindestlohn…

„Eine Friseurmeisterin in Sachsen, die für bis zu 10 ArbeitnehmerInnen verantwortlich ist, erhält eine Stundenvergütung von 5,59 Euro, in Rheinland-Pfalz bekommt eine „Erste Kraft“ in dieser Branche immerhin 8,19 Euro. Ein Wachmann im Veranstaltungsdienst im schleswig-holsteinischen Bewachungsgewerbe hat einen tariflichen Stundenlohn von 5,60 Euro, sein Kollege aus Thüringen bekommt 4,32 Euro.“ (Quelle: WSI-Tarifarchiv, 17.3.2003, siehe hier).

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) hat Daten und Argumente zum Thema „Niedriglöhne – Mindestlöhne“ zusammengestellt. Die Materialien stehen im Netz zum Download bereit. (Quelle: WSI-Newsletter, das hier bestellt werden kann).… Mehr lesen...

Publikation über Resource Dependence-Theorie

Publikation über Resource Dependence-Theorie erschienen
Nienhüser, W. (2004): Die Resource Dependence-Theorie – wie (gut) erklärt sie Unternehmensverhalten?. In: Festing, M./Martin, A./Mayrhofer, W./Nienhüser, W. (Hg.): Personaltheorie als Theorie der Unternehmung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Weber. München, Mering: 87-119.
Hier einige Auszüge aus der Einleitung (Festing/Martin/Mayrhofer/Nienhüser 2004) des Buches: „Werner Nienhüser diskutiert .. die Frage, wie gut die Resource Dependence-Theorie Unternehmensverhalten erklären kann. Im Vordergrund der Ausführungen stehen die Theoriedarstellung und die Einschätzung ihrer empirischen Bewährung. Anschließend werden zentrale Einwände gegen diese theoretische Perspektive diskutiert. Die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Resource Dependence-Theorie berücksichtigt, inwieweit die Kernhypothesen informativ sind, ob die Theorie auf eine Vielzahl von Phänomenen anwendbar, realistisch und empirisch bewährt ist. Hinsichtlich des Informationsgehaltes identifiziert Nienhüser zwei wichtige Problembereiche: a) die Spezifizierung des Anpassungsprozesses zwischen Organisation und Umwelt und b) die Konkretisierung der Beziehung zwischen Ressourcensicherung und Macht. Für beide schlägt er Ansatzpunkte vor und zeigt somit … Mehr lesen...

Diplomarbeit von Heiko Hoßfeld gewinnt den mit 100…

Diplomarbeit von Heiko Hoßfeld gewinnt den mit 1000 Euro dotierten Preis für Wirtschaftswissenschaften der Geno-Volks-Bank Essen eG
Die von Prof. Nienhüser (http://www.uni-essen.de/personal) betreute und mit der Note „sehr gut“ bewertete Diplomarbeit hat das Thema „Vertrauen aus der Perspektive der Rational Choice Theorie – eine erweiternde Analyse“. Vielfach wird argumentiert, dass ökonomisch relevante Entscheidungen und Tauschvorgänge nur unter der Voraussetzung von Vertrauen zustande kommen. Wer etwa Waren über das Internet bestellt und seine Kreditkartennummer preisgibt, vertraut darauf, dass diese Information nicht missbraucht wird; wer Kredite vergibt, vertraut darauf, dass der Kredit zurückgezahlt wird bzw. er fragt nach Sicherheiten etc. In der realen Ökonomie spielt Vertrauen offenbar eine bedeutende Rolle. Die ökonomische Theorie tut sich allerdings nicht leicht damit, das Phänomen des Vertrauens in ihr Theoriengebäude zu integrieren, Vertrauen zu konzeptionalisieren oder gar seine Entstehung zu erklären. Unter welchen Bedingungen etwa „vertraut“ der rationale Entscheider, wie ihn die ökonomische Theorie konstruiert? Was … Mehr lesen...