Wolfgang Uchatius argumentiert in der ZEIT, die Mehrzahl der deutschen Ökonomen habe „sich verrannt“. Sie hielten fälschlicherweise den Lohn für einen normalen Preis, obwohl Arbeit keine Ware wie jede andere sei. Daher: „…das simple Drehen an der Lohnschraube hilft nicht weiter, auch wenn viele hiesige Ökonomen das nicht wahrhaben wollen“ (Beitrag als pdf-Datei).
Der Leser sollte allerdings auch die Gegenkritik zur Kenntnis nehmen: Michael Rauscher meint im Diskussionsforum der ZEIT zu diesem Beitrag: „Legt man Ökonomen Thesen in den Mund, die sie nicht vertreten, und kritisiert sie dann für diese Thesen, dann ist das unredlich.“ – Ich meine: Sicher hat Michael Rauscher mit seinem Kommentar einerseits Recht: Vieles von dem, was Wolfgang Uchatius kritisiert, wird in der Theorie diskutiert und auch im Studium der Wirtschaftswissenschaften behandelt. Andererseits werden aber genau jene Überlegungen der (neueren) ökonomischen Theorie, die Rauscher anspricht, in der WirtschaftsPOLITIK bzw. genauer: in der Diskussion darüber … Mehr lesen...
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Zeitschrift „Personal“ porträtiert Lehrstuhl Personalwirtschaft
In der Zeitschrift „Personal“ ist ein Porträt des Lehrstuhls für Personalwirtschaft erschienen (Ausgabe 11/2005, S. 16f.). Zudem ist ein Kurzinterview mit Werner Nienhüser abgedruckt (download).… Mehr lesen...
Deutsche Gesellschaft für Personalführung will das Studienfach „Personal“ zertifizieren – Universitätsprofessoren lehnen dies ab
Die DGFP, ein Interessenverband, der vor allem die Personalmamanger der Großunternehmen organisiert, beabsichtigt, das Studienfach „Personal“ an den Hochschulen zu evaluieren und zu zertifizieren. Ein Zertifikat soll nur erteilt werden, wenn das Fach den Kriterien der DGFP entspricht, d.h., die INHALTE gelehrt, die die DGFP vorgibt. Die Kommission „Personalwesen“ im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) lehnt dieses Zertifizierungsansinnen aus folgenden Gründen ab: