Personaltheorie

Was bringt eine „Personaltheorie“ für die Theorie der Unternehmung?
Dies ist die Leitfrage der Beiträge des Sammelbandes von Festing, M./Martin, A./Mayrhofer, W./Nienhüser, W. (Hg.): Personaltheorie als Theorie der Unternehmung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Weber. München, Mering (Euro 27,80; 246 S.; Rainer-Hampp-Verlag; http://www.hampp-verlag.de). Das Buch will einen Beitrag zur theoretischen Fundierung des Personalmanagements leisten und umfasst Beiträge verschiedener personalwirtschaftlich relevanter Theorieperspektiven zu einer Theorie der Unternehmung. Dabei deckt es ein breites theoretisches Spektrum ab. So findet man eine Diskussion der Leistungsfähigkeit der Anreiz-Beitrags-Theorie (A. Martin), der Transaktionskostentheorie (R. Kabst), des Rational Choice-Ansatzes (W. Matiaske), der Resource Dependence-Theorie (W. Nienhüser), der Neueren Systemtheorie (W. Mayrhofer), eine Erörterung der handlungstheoretischen Grundlagen der Personalwirtschaftslehre (W. Kirsch/D. Seidl), eine Anwendung des Soziologischen Institutionalismus (H. Leblebici), eine Diskussion über die Forschung zum Internationalen HRM (P.J. Dowling/H. DeCieri) und über den Beitrag strategischer Managementansätze zur Erklärung des Unternehmensverhaltens (M. Festing) sowie eine … Mehr lesen...

Publikation über Resource Dependence-Theorie

Publikation über Resource Dependence-Theorie erschienen
Nienhüser, W. (2004): Die Resource Dependence-Theorie – wie (gut) erklärt sie Unternehmensverhalten?. In: Festing, M./Martin, A./Mayrhofer, W./Nienhüser, W. (Hg.): Personaltheorie als Theorie der Unternehmung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Weber. München, Mering: 87-119.
Hier einige Auszüge aus der Einleitung (Festing/Martin/Mayrhofer/Nienhüser 2004) des Buches: „Werner Nienhüser diskutiert .. die Frage, wie gut die Resource Dependence-Theorie Unternehmensverhalten erklären kann. Im Vordergrund der Ausführungen stehen die Theoriedarstellung und die Einschätzung ihrer empirischen Bewährung. Anschließend werden zentrale Einwände gegen diese theoretische Perspektive diskutiert. Die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Resource Dependence-Theorie berücksichtigt, inwieweit die Kernhypothesen informativ sind, ob die Theorie auf eine Vielzahl von Phänomenen anwendbar, realistisch und empirisch bewährt ist. Hinsichtlich des Informationsgehaltes identifiziert Nienhüser zwei wichtige Problembereiche: a) die Spezifizierung des Anpassungsprozesses zwischen Organisation und Umwelt und b) die Konkretisierung der Beziehung zwischen Ressourcensicherung und Macht. Für beide schlägt er Ansatzpunkte vor und zeigt somit … Mehr lesen...

Diplomarbeit von Heiko Hoßfeld gewinnt den mit 100…

Diplomarbeit von Heiko Hoßfeld gewinnt den mit 1000 Euro dotierten Preis für Wirtschaftswissenschaften der Geno-Volks-Bank Essen eG
Die von Prof. Nienhüser (http://www.uni-essen.de/personal) betreute und mit der Note „sehr gut“ bewertete Diplomarbeit hat das Thema „Vertrauen aus der Perspektive der Rational Choice Theorie – eine erweiternde Analyse“. Vielfach wird argumentiert, dass ökonomisch relevante Entscheidungen und Tauschvorgänge nur unter der Voraussetzung von Vertrauen zustande kommen. Wer etwa Waren über das Internet bestellt und seine Kreditkartennummer preisgibt, vertraut darauf, dass diese Information nicht missbraucht wird; wer Kredite vergibt, vertraut darauf, dass der Kredit zurückgezahlt wird bzw. er fragt nach Sicherheiten etc. In der realen Ökonomie spielt Vertrauen offenbar eine bedeutende Rolle. Die ökonomische Theorie tut sich allerdings nicht leicht damit, das Phänomen des Vertrauens in ihr Theoriengebäude zu integrieren, Vertrauen zu konzeptionalisieren oder gar seine Entstehung zu erklären. Unter welchen Bedingungen etwa „vertraut“ der rationale Entscheider, wie ihn die ökonomische Theorie konstruiert? Was … Mehr lesen...